Roman Kofman | Dirigent

Roman Kofman war von 2003 bis 2008 Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn. Ein erstes Projekt Kofmans in dieser Position war der Schostakowitsch-Zyklus 2003-2006. Bis zum Ende der Spielzeit 2005/2006 hat er mit dem Beethoven Orchester Bonn alle fünfzehn Sinfonien des sowjetischen Komponisten zur Aufführung gebracht und für die Firma Dabringhaus + Grimm als SACD produziert. Die Aufnahme der Sinfonie Nr.7 wurde von „The Penguin Guide to Compact Discs“, ein Standard-Nachschlagewerk zu Tonträgern mit Aufnahmen klassischer Musik, als „Keyrecording“ (Einspielung mit Schlüsselcharakter) und „in jeder Beziehung herausragende Aufführung und Aufnahme“ bezeichnet. Für die weitere Einspielung von Franz Liszt’s Oratorium „Christus“ erhielt er den „EchoKlassik2007“ und für seine Einspielung der 6.Sinfonie von Valentin Silvestrov von der niederländischen Zeitschrift „LUISTER“ die höchste zu vergebende Auszeichnung.
Weiterhin ist Roman Kofman seit 1990 ist künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Kiev Chamber Orchestra, das in dieser Zeit zu einem Ensemble der Weltspitze wurde. Als Gastdirigent war er der Warschauer Nationaloper verbunden. Zu Beginn der 90er Jahre gründete er zusammen mit seinem Schüler Nikolai Diadiura das National Philharmonic Orchestra of Ukraine. Nach einer ersten Tournee mit dem State Symphony Orchestra of Ukraine im Westen wurde Roman Kofman sofort als Dirigent zu führenden westlichen Orchestern für Konzerte und CD-Produktionen eingeladen (u.a. der Bayerische Rundfunk, Saarländische Rundfunk, Westdeutsche Rundfunk, Mitteldeutsche Rundfunk, oder auch die Münchener Philharmoniker, das Berner Sinfonieorchester oder das Flandern Festival mit dem National Orchester Brüssel). Er dirigierte 63 Orchester weltweit in Europa, Amerika, Asien und Afrika. Bedeutende Solisten wie z.B. Gidon Kremer, mit dem er mit den Münchener Philharmonikern das Violinkonzert von Valentin Silvestrov für Teldec einspielte, musizierten mit ihm. Kofman wurde im Frühjahr 2002 mit dem „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ (04/2001) für seine Einspielung von Tschaikovskys Opernarien mit Julia Varady und dem Orchester des Bayerischen Rundfunks ausgezeichnet.
1999 wurde Roman Kofman wegen seiner besonderen Verdienste für die gesamte Sparte „Kultur“ in der Ukraine der bedeutende Titel „man of the year“ verliehen. Im Sommer 2003 erhielt Roman Kofman mit der Ernennung zum „People’s Artist of Ukraine“ die höchste künstlerische Auszeichnung in seiner Heimat.

Der deutsche Botschafter in Kiew, Reinhard Schäfers, verlieh im April 2008 dem weltbekannten Kiewer Dirigenten Roman Kofman das Verdienstkreuz I. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Mit dieser Ordensverleihung dankt die Bundesrepublik Deutschland einer Persönlichkeit, die sich um die deutsch-ukrainischen Beziehungen große Verdienste erworben hat.:
„Roman Kofman hat als Dirigent in Deutschland dazu beigetragen, osteuropäische und ukrainische Musik in Deutschland bekannt zu machen und ist gleichzeitig einer der bedeutendsten Interpreten deutscher klassischer Musik in der Ukraine. Darüber hinaus hat er aber auch durch persönliche Initiativen und humanitäres Engagement beide Länder und ihre Bürger einander näher gebracht. Er ist damit im wahren Sinne des Wortes ein Brückenbauer zwischen unseren beiden Ländern, der mit seiner großen Menschlichkeit ein Beispiel setzt. Mit der Verleihung des Verdienstkreuzes will die Bundesrepublik Deutschland in besonderer Weise das Engagement von Roman Kofman ehren.“

Discographie

NEWS

Neuer Principal Conductor ab 2012/2013




 

 
Berühmte Opernarien
Julia Varady , Sopran
Münchner Rundfunkorchester
Roman Kofman

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Dedication & Post Scriptum
Valentin Silvestrov
Gidon Kremer
Münchner Philharmoniker
Roman Kofman


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Sinfonie 2 + 4
Witold Lutoslawski
Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken
Roman Kofman
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